Über mich

Mein Name ist Jens Hettstedt, ich habe zwei Kinder und eine wunderbare Partnerin an meiner Seite.

Mein größter Schicksalsschlag war der Tod meiner Mutti, als ich sieben Jahre alt war. Ich war dabei und sah, wie der Unfall geschah. Direkt vor meinen Augen. Kannst du dir vorstellen, wie schrecklich das für mich war? Ich schrie um Hilfe, hatte mega große Angst und war absolut entsetzt, traumatisiert, verängstigt, verzweifelt, alles auf einmal. Am nächsten Morgen hieß es dann Gehirnbluten, das war kurz nach meinem siebten Geburtstag, kurz vor ihrem 32. Geburtstag, und Weihnachten stand auch bald vor der Tür… das war mehr als ein beschissenes Gefühl. Kannst du das nachvollziehen oder hast du das auch erlebt? Kannst du dir vorstellen, wie sehr ich mich später auf meinen Geburtstag bzw. auf Weihnachten gefreut habe? Alleine mit mir und meinen Gedanken musste ich als Kind mit der Situation klar kommen. So kreierte ich mir meine Wahrheit, wollte wohl auch nicht so recht leben. Ja, Lust auf das Leben ist was anderes, so ging mein Leben viele Jahre lang hin, ohne dass ich wusste, was wirklich in mir und mit mir los war. Kennst du das auch?

Erst nach der Trennung von meiner damaligen Frau stellte ich bewusst fest, dass ich mir die Schuld an dem Tod meiner Mutti gab, wie sollte ich da eine gesunde Beziehung zu einer Frau aufbauen.

Die Beziehung zu meinem Vati war äußerst schwierig. Er ertränkte seinen Kummer im Alkohol. Kennst du das auch? Mein Vati stand plötzlich von einem Tag auf den anderen alleine mit seinen 2 Jungs da, alleine und überfordert. Eine glückliche Kindheit sieht anders aus. Wie sollte ich da eine wirkliche Freundschaft zu einem Mann aufbauen, geschweige eine wahre Beziehung zu meinem eigenen Sohn. Mit Anfang 20 wollte ich von meinem Vater nichts mehr wissen. Das macht mein Sohn mir heute nach. Er hat sich von mir abgewandt.

Mit 40 Jahren wurde ich von einer anderen Frau zum zweiten Mal Vater. Damals passte mir dies überhaupt nicht. Die Partnerschaft war mehr ein hoch und tief, ein on und off. Kennst du auch dieses Gefühl? Einen sehr schönen Moment erlebte ich, als ich nach der Geburt unsere Tochter über eine halbe Stunde im Arm hielt und ich so sehr diesen Moment genoss, einfach mehr als magisch. Da hat sich eine wertvolle Verbindung aufgebaut. Dennoch gab es zwischen der Kindesmutter und mir immer wieder Streit. Ich durfte meine Tochter sehen oder auch nicht. Wir streiten damals sehr viel. Als sie sieben Jahre alt wurde, konnte ich nach einem Jahr wieder in ihre strahlenden Augen schauen und diesen genialen Moment sehr genießen. Heute sehen wir uns regelmäßig und auch der Kontakt zur Mutter ist sehr angenehm und freundschaftlich. Willst du das auch erleben?

Mit Anfang 40 begab ich mich dann auf meine Reise. Da gab es diesen magischen Moment. Ich lag wie depressiv auf dem Bett und später wusste ich es. ICH MUSS was ändern, das kann noch nicht alles in meinem Leben gewesen sein. Kannst du das nachvollziehen. Erst nahm ich an einer Psychotherapie teil, erlernte freie systemische Aufstellungen und leitete eine Aufstellungsgruppe. Später absolvierte ich einige Module einer Quantenheilungsausbildung. Ich brauchte für mich etwas zur Selbstheilung, gerade dann wenn es mir nicht so gut ging oder heute auch noch geht, gerade dann wenn es keinen Termin gab.

Heute kann ich für mich sagen und dies fühle ich sehr, ich liebe mich, meine Eltern, ich habe ihnen vergeben und weiß, dass das Leben für mich ist, alles geschieht, damit ich wachse, mich entwickle. Ich fühle mich heute so unbeschreiblich viel freier und genieße das Leben viel intensiver. Auch ich weiß, dass es in meinem Leben immer noch Momente gibt, wo ich mich und meine Gefühle ignoriere, wo ich mir und damit meiner Partnerin weh tue, wo ich kein strahlendes Lachen im Gesicht habe, wo ich nicht über meine Gefühle rede oder Dinge im Außen mir wichtiger sind. Ich bin ein Mensch, ein Mensch der wachsen will und übt und übt und übt.

Heute wirke ich als Coach und bin Experte für Väter, die den Kontakt zu ihrem Kind wieder aufbauen wollen, denn mein Sohn macht gerade nichts anderes als ich damals mit meinem Vater, er wendet sich von mir ab, braucht mich nicht, auch ihn liebe ich von Herzen und habe ihm vergeben. Ich weiß, dass die Veränderung in meinem Herzen dazu beitragen wird, dass ich meinen Sohn wieder sehe.